Unsere Leistungen

Arbeitsmedizin

Ob Beratung zu den berufsgenossenschaftlichen Vorgaben, Führung der Vorsorgekartei, Durchführung von arbeitsmedizinischen Untersuchungen, Dokumentation der Ergebnisse oder Befunde: Wir kümmern uns.

Arbeitsmedizin

Arbeitsmedizin bei Argumed

Im Rahmen der Grundbetreuung ermitteln wir, welche arbeitsmedizinischen Untersuchungen für Ihre Mitarbeiter nach den jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften erforderlich sind. 

Vor Durchführung der Untersuchungen werden die Mitarbeiter informiert, nach der Durchführung werden die Untersuchungsergebnisse und Befunde in der Vorsorgekartei festgehalten. In dieser wird auch der Wiederholungszyklus dokumentiert.

Unsere Leistungen
in der Arbeitsmedizin

Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument zur Identifizierung und Bewertung potentieller Gefahren.
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Arbeitsmedizinische Untersuchung

Eignungs- und Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei, arbeitsbedingte Erkrankungen oder Berufskrankheiten rechtzeitig zu erkennen oder diesen vorzubeugen.
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Hygiene &
COVID-19

Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und dabei, Ihren Betrieb so reibungslos wie möglich aufrechtzuerhalten.
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Unser Angebot

Gefährdungsbeurteilung

Hintergrund & Rechtliches

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, sämtliche Arbeitsplätze und Tätigkeiten in seinem Betrieb systematisch auf mögliche Gefährdungen der Beschäftigten zu überprüfen und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten (vgl. § 5 ArbSchG, § 3 BetrSichV). Die Gefährdungsbeurteilung kann vom Arbeitgeber selbst oder von einer zuverlässigen und fachkundigen Person (§ 13 Abs. 2 ArbSchG) durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung und die erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen sind zu dokumentieren (§ 6 Abs. 1 ArbSchG).

Gefährdungsbeurteilung Arbeitsmedizin
Arbeitsmedizinische Untersuchung

Arbeitsmedizinische Untersuchung

Hintergrund & Rechtliches

Arbeitsmedizinische Vorsorge ist ein Teilbereich der betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen: Sie dient der Beurteilung individueller Wechselwirkungen von Arbeit und physischer bzw. psychischer Gesundheit, hilft dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsstörungen frühzeitig zu erkennen und dient überdies zur Feststellung, ob bei Ausübung bestimmter Tätigkeiten ein erhöhtes gesundheitliches Risiko besteht.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Eignungs- und Vorsorgeuntersuchungen. Bei letzteren wird differenziert zwischen Angebots-, Pflicht- und Wunschuntersuchungen.

  • Eignungsuntersuchungen (Tauglichkeitsuntersuchungen) dienen zur Beantwortung der Frage, ob die vorhandenen physischen und psychischen Fähigkeiten und Potenziale des Mitarbeiters erwarten lassen, dass die während der Beschäftigung zu erledigenden Tätigkeiten von ihm ausgeübt werden können. 
  • Angebotsvorsorge umfasst die arbeitsmedizinische Vorsorge, die der Arbeitgeber den Beschäftigten bei bestimmten, gefährdenden Tätigkeiten anzubieten hat. 
  • Pflichtvorsorge ist arbeitsmedizinische Vorsorge, die der Arbeitgeber bei bestimmten, vom Gesetzgeber festgelegten Tätigkeiten zu veranlassen hat. Die Tätigkeiten sind im Einzelnen im Anhang der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) aufgeführt. Der Arbeitgeber darf die entsprechende Tätigkeit nur ausüben lassen, wenn zuvor eine Pflichtvorsorge durchgeführt worden ist. Verstöße gegen Vorschriften zur Angebots- und Pflichtvorsorge sind bußgeld- und strafbewehrt. 
  • Wunschvorsorge ist arbeitsmedizinische Vorsorge, die der Arbeitgeber dem Beschäftigten grundsätzlich bei allen Tätigkeiten zu gewähren hat, es sei denn, dass – hierfür ist der Arbeitgeber darlegungspflichtig – nicht mit einem Gesundheitsschaden zu rechnen ist. Wunschvorsorge kommt beispielsweise dann in Betracht, wenn Beschäftigte einen Zusammenhang zwischen einer psychischen Störung und ihrer Arbeit vermuten. Wird Wunschvorsorge nicht ermöglicht, kann die zuständige Behörde gegenüber dem Arbeitgeber eine vollziehbare Anordnung erlassen und bei Zuwiderhandlung ein Bußgeld verhängen.

Hygiene & COVID-19

Hintergrund & Rechtliches

Allgemeine Hygienevorgaben ergeben sich v.a. aus den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers nach ArbSchG bzw. DGUV-V1. Hier steht der Schutz der Mitarbeiter vor möglichen Krankheiten und Infektionen im Vordergrund.

Darüber hinaus ist die seit August 2020 in Kraft getretene, neue Arbeitsschutzregel SARS-CoV-2 zu beachten. Diese konkretisiert für den Zeitraum der Corona-Pandemie (vgl. § 5 Infektionsschutzgesetz) die zusätzlich erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen für den betrieblichen Infektionsschutz.

Hygiene & COVID-19

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