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	<title>gb psych-Archiv - Argumed</title>
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	<item>
		<title>EAP &#038; GB Psych &#8211; Das ideale Duo gegen mentale Belastung am Arbeitsplatz!</title>
		<link>https://www.argumed.eu/allgemein/mental-health-matters-gesunde-mitarbeitende-und-betrieblicher-erfolg-durch-eap-gb-psych/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der heutige &#8222;World Mental Health Day&#8220; soll die ganze Welt daran erinnern, wie wichtig die mentale Gesundheit jedes einzelnen Menschen ist und uns dazu anregen, mehr Achtsamkeit für unser mentales Wohlbefinden zu entwickeln. Dieses Bewusstsein gilt allerdings nicht nur für unser privates, sondern auch unser berufliches Leben. Insbesondere Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Der heutige &#8222;<b>World Mental Health Day</b>&#8220; soll die ganze Welt daran erinnern, wie wichtig die mentale Gesundheit jedes einzelnen Menschen ist und uns dazu anregen, mehr Achtsamkeit für unser mentales Wohlbefinden zu entwickeln. Dieses Bewusstsein gilt allerdings nicht nur für unser privates, sondern auch unser berufliches Leben. Insbesondere Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (<b>GB Psych</b>) durchzuführen und somit die mentale Gesundheit von Mitarbeitenden zu fördern. Im Idealfall wird zusätzlich ein Employee Assistance Programm (<b>EAP</b>) im Unternehmen etabliert, um die Arbeitsbedingungen und das mentale Wohlbefinden langfristig zu verbessern. </i></p>
<p>Laut der <b>Kaufmännischen Krankenkasse (KKH)</b>, eine der größten bundesweiten Krankenkassen, haben die Ausfalltage aufgrund von psychischen Belastungen bereits im 1.Halbjahr des Jahres 2023 um <b>85 Prozent&nbsp;</b>zugenommen. Dieser massive Zuwachs bei den Fehltagen deutet auf zunehmend schwere, langwierige Fälle von psychischen Erkrankungen hin. Doch was sind die <b>Ursachen</b> für diese mentale Belastung und wie können <b>GB Psych &amp; EAP</b> bei der Reduzierung dieser Maßnahmen helfen? (Quelle: KKH, &#8222;Wie sich Stress auf den Körper auswirkt&#8220;, 2023).&nbsp;</p>
<h2>Unsichtbarkeit psychischer Belastungen</h2>
<p>Die Erkennung von psychischen Problemen ist oft eine große Herausforderung. Deshalb sollte eine <b>offene Kommunikation</b> an oberster Stelle stehen. Diese Voraussetzung ist aktuell allerdings nicht überall gegeben. Obgleich unser geistiges Wohlbefinden genauso bedeutsam ist wie unsere körperliche Gesundheit, werden Gefährdungen aufgrund psychischer Belastungen häufig noch immer ignoriert, tabuisiert oder falsch verstanden. Eine offene Arbeitskultur im Unternehmen ist essenziell, um den Mitteilungswillen von Mitarbeitenden zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist insbesondere das <b>Vorleben von Seiten des Arbeitgebers </b>sehr wichtig. </p>
<h2>Flexibilität: Freiheit und Belastungsfaktor zugleich? </h2>
<p>Die Covid-19 Pandemie rückte zunehmend neue Arbeitsmodelle wie Remote Work und flexible Arbeitszeiten in den Fokus der Gesellschaft. Trotz der zunehmenden Flexibilität, die diese Entwicklungen den Mitarbeitenden bieten, standen einige Arbeitnehmer:innen vor Herausforderungen, die bis dahin noch unbekannt waren. Die <b>Isolation, soziale Entfremdung, das Verschwimmen von Grenzen zwischen Privat- und Arbeitsleben</b> sowie die Einführung <b>digitaler Tools</b> und eine unvertraute Form der Informations- und Kommunikationsmittel stellen Herausforderungen dar, die bewältigt werden müssen. Da dieser radikale Wandel der Arbeitsumgebung plötzlich geschah, hatten weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich auf diese neuartigen Belastungen vorzubereiten. </p>
<h2>Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung: Was ist das und welchen Nutzen hat sie? </h2>
<p>Die GB Psych ist ein Prozess, bei dem <b>potenziell belastende Arbeitsbedingungen</b> identifiziert, bewertet und anschließend Maßnahmen zur Reduzierung oder Prävention dieser Belastungen entwickelt werden. Ihr Hauptziel besteht darin, die psychische Gesundheit der Beschäftigen zu schützen und das Wohlbefinden langfristig zu verbessern. </p>
<p><b>Der Nutzen einer solchen Gefährdungsbeurteilung ist vielfältig: </b></p>
<ul>
<li> <b>Früherkennung von Risiken:</b> Die Beurteilung ermöglicht es Unternehmen, potenzielle Belastungen frühzeitig zu erkennen, bevor sie zu ernsthaften Problemen führen können. </li>
<li><b>Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit: </b>Durch die Identifizierung und Beseitigung belastender Faktoren können Mitarbeiter ein besseres Arbeitsumfeld erleben, was zu höherer Zufriedenheit führen kann. </li>
<li><b>Senkung von Krankenständen:</b> Die Vermeidung übermäßiger Belastungen kann dazu beitragen, Fehlzeiten zu reduzieren, da viele arbeitsbedingte Stressfaktoren vermieden oder minimiert werden können. </li>
<li><b>Steigerung der Produktivität: </b>Ein besseres Arbeitsumfeld kann die Produktivität steigern, da weniger Zeit durch Stress oder Unwohlsein beeinträchtigt wird. </li>
</ul>
<p>			<a href="https://www.argumed.eu/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/"><br />
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					</a></p>
<h2>Employee Assistance Program (EAP): Unterstützung in privaten und beruflichen Schieflagen</h2>
<p>Ein <b>Employee Assistance Program</b> ist ein für Beschäftigte und Führungskräfte <b>kostenfreies Unterstützungsprogramm</b>, welches einen vertraulichen Raum bietet, um mit geschulten Fachleuten über persönliche und berufliche Herausforderungen zu sprechen und somit die psychische Gesundheit zu fördern. </p>
<p><b>Der Nutzen eines EAP erstreckt sich weit über das individuelle Wohlbefinden hinaus: </b></p>
<ul style="margin-top: 0; margin-bottom: 0; padding-inline-start: 48px;">
<li><b>Stressbewältigung und Burnout Prävention:</b> EAP vermittelt Techniken zur Stressbewältigung und hilft Mitarbeitenden, Strategien zur Reduzierung von Arbeitsbelastung zu entwickeln. </li>
<li><b>Konfliktlösung: </b>EAP bietet Unterstützung bei der Bewältigung von Konflikten am Arbeitsplatz, sei es mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten. </li>
<li><b>Kultur der Fürsorge:</b> EAP trägt zur Schaffung einer Unternehmenskultur bei, die auf Unterstützung, Verständnis und Fürsorge basiert. </li>
</ul>
<p>			<a href="https://www.argumed.eu/employee-assistance-program/"><br />
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					</a></p>
<h2>EAP und GB Psych: Ganzheitliches Gesundheitsmanagement in Unternehmen</h2>
<p>Hauptbestandteil eines Employee Assistance Programs ist der Zugang zu geschulten Fachkräften, die Beratung und Empfehlungen im Umgang mit Belastungen wie Stress, Konflikten und psychischen Gesundheitsfragen anbieten. Gerade die  <strong>Kombination aus EAP und GB Psych</strong> eröffnet eine aussichtsreiche Perspektive, um die Arbeitsbedingungen langfristig zu verbessern, die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern und somit auch deren Produktivität und Zufriedenheit nachhaltig zu steigern.</p>
<p>Ein Employee Assistance Program bietet vor allem für <strong>individuelle Beschwerden</strong> und Probleme eine Unterstützung, während die GB Psych durch eine <strong>kontinuierliche Überprüfung der Arbeitsbedingungen</strong> vor allem die Verbesserung der Verhältnisse anvisiert. Somit wird die Gesundheit der Mitarbeitenden ganzheitlich betrachtet. Darüber hinaus bieten beide Ansätze wichtige Informationen für das <strong style="font-weight: 400;">betriebliche Gesundheitsmanagement.</strong> Denn nur wenn Schwachstellen im Verhalten und in den Verhältnissen identifiziert werden, können zielgerichtete und nachhaltige Maßnahmen des <strong style="font-weight: 400;">BGM</strong> ergriffen und Angebote geschaffen werden. In <a href="https://www.argumed.eu/webinar/"><b>unserem kostenlosen Whitepaper</b></a> &#8222;Mental Work Matters: Gesunde Mitarbeitende und betrieblicher Erfolg durch EAP &amp; GB Psych!&#8220; erfahren Sie mehr über den Unterschied zwischen der GB Psych und EAP und wie diese sich optimal ergänzen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Burn On Syndrom: Wenn Stress zum Dauerzustand wird</title>
		<link>https://www.argumed.eu/gb-psych/burn-on-syndrom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 14:29:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung psychischer belastung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer gestresst, chronisch erschöpft. Kann man Stress und Erschöpfung verschleppen? Die Antwort lautet: Ja! Diesen Zustand bezeichnet man als Burn On Syndrom oder auch Erschöpfungsdepression. Man spricht von einer chronischen Dauererschöpfung, die sich zu einem grundlegenden Zustand entwickelt. Die Betroffenen laufen im Dauerbetrieb und kommen selbst in Ruhephasen nicht mehr in einen Zustand der Entspannung. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Immer gestresst, chronisch erschöpft. Kann man Stress und Erschöpfung verschleppen? Die Antwort lautet: Ja! Diesen Zustand bezeichnet man als Burn On Syndrom oder auch Erschöpfungsdepression. Man spricht von einer chronischen Dauererschöpfung, die sich zu einem grundlegenden Zustand entwickelt. Die Betroffenen laufen im Dauerbetrieb und kommen selbst in Ruhephasen nicht mehr in einen Zustand der Entspannung. Doch wie unterscheidet sich das Burn On Syndrom vom Burn Out Syndrom und was können Betroffene tun? </em></p>
<h2>Was ist der Unterschied zwischen Burn On und Burn Out?</h2>
<p>Im Grunde ist Burn On eine dauerhafte Schleife von Erschöpfung, Stress und Überlastung. Dieser Prozess kann sich über mehrere Monate und Jahre hinweg ziehen. Betroffene brechen zwar nicht zusammen, sind aber permanenten psychischen und physischen Beschwerden ausgesetzt. Man kann sich das so vorstellen: Der Alltag Betroffener besteht aus zu vielen Aufgaben, Verpflichtungen und Arbeit und das völlig ohne Verschnaufpause. Zwar mögen betroffene Menschen ihren Job und ihre Aufgaben, aber sie haben die Balance zwischen An- und Entspannung verloren. Burn On-Patienten sind immer am Limit, ohne aber darüber hinauszugehen – heißt, sie brechen nicht zusammen, wie beispielsweise Burn Out Betroffene.</p>
<p>Damit kommen wir auch zum signifikanten Unterschied. Während Burn On Patienten immer weiter machen, obwohl sie nicht mehr können und sie wie gelähmt ihrer Hyperaktivität nachgehen, können Burn Out Betroffene dessen nicht mehr Stand halten. Sie können ihren Alltag nicht mehr bewältigen, gehen ihrer Arbeit nicht mehr gerne nach und fühlen sich ausgebrannt und antriebslos.&nbsp;</p>
<p>Burn On Patienten zeigen also andere Symptome und ein eigenes Beschwerdebild auf, als Burn Out Patienten laut Urheber des Begriffs Burn On sind Timo Schiele, leitender Psychologe einer psychosomatischen Klinik, und Prof. Dr. med. Bert te Wildt, Chefarzt der Klink.Welche Symptome bei beiden Krankheitsbildern aufkommen, zeigen wir Ihnen im Folgenden.&nbsp;</p>
<h2>Welche Symptome zeigen sich bei Burn On?</h2>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Emotionale Empfindungen, wie <b>Verzweiflung</b> und <b>Perspektivlosigkeit</b> breiten sich aus</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Fehlende Begeisterungsfähigkeit </b>und<b> Lebensfreude</b> durch anhaltende Anspannung&nbsp;</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Unzufriedenheit</b> und entgleiten der eigenen Werte und Ziele als Resultat von dauerhafter Erschöpfung und emotionaler und körperlicher Unruhe</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Physische Symptome wie K<b>opfschmerzen, Schlafstörungen, Bluthochdruck und Verspannungen </b>sind ebenso mögliche Folgen&nbsp;</li>
</ul>
<h2>Welche Symptome zeigen sich beim Burn Out?</h2>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Müdigkeit</b> und <b>Erschöpfung</b> durch fehlende Erholung im Alltag und durch <b>Schlafstörungen</b>&nbsp;</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Konzentrationsstörungen</b> und <b>Gedächtnisprobleme</b> durch anhaltende Zerschlagenheit</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Depressionen</b>, <b>Angstzustände</b> und <b>Versagensängste</b> als Resultat von zu hohem Leistungsdruck und fehlender Energie&nbsp;</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Körperliche Symptome wie <b>Magen-Darm-Beschwerden</b>, <b>Tinnitus</b> und <b>Kopfschmerzen</b> können ebenso mögliche Folgen sein</li>
</ul>
<h2>Was sind die Auslöser für Burn On?</h2>
<p>Die Gesellschaft hat heute ein klares Bild, welches geprägt ist von Leistung, Erfolg und Anerkennung. Vor allem auch in Bezug auf unseren Job spielen diese Faktoren eine große Rolle und führen dazu, dass Sorgen und Ängste wie Stellenabbau, steigende Lebenshaltungskosten, starke Konkurrenz und neuerdings auch noch Inflation und Rezession uns leiten. Vor diesem Hintergrund fällt es vielen Personen immer schwerer, ein Leben zu gestalten, in welchem sie ihre persönlichen Ziele verfolgen, ihre Werte leben oder einfach nur genug Freizeit bekommen, um wieder neue Energie für den Alltag und sich selbst zu tanken.&nbsp;</p>
<p>Aber auch zusätzliche Einflüsse durch das Arbeitsleben wie z. B. neue Arbeitsmodelle mit Homeoffice &amp; Co können zu einem Burn On Zustand führen. Die Trennung von Berufs- und Privatleben wird dadurch zunehmend schwieriger für Betroffene. Pausen werden ausgelassen und Beschäftigte neigen dazu, eher Überstunden zu machen. Auch die ständige Erreichbarkeit über das Smartphone trägt dazu bei, dass man sich schneller gestresst und unter Druck gesetzt fühlt. Es ist ein Zusammenspiel aus <b>individuellen, gesellschaftlichen und beruflichen Faktoren</b>, die es erschweren, eine gesunde <a href="https://hellobetter.de/blog/work-life-balance/"><b>Work-Life-Balance</b></a> zu wahren und <a href="https://hellobetter.de/blog/innere-ruhe-finden/">innere Ruhe zu finden</a>.</p>
<p><b>Mögliche individuelle Faktoren</b></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Hohe persönliche Leistungsanforderungen</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Geringe Akzeptanz für eigene Grenzen und Bedürfnisse</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Hohe Identifikation mit den eigenen Zielen</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Erhöhtes Kontrollbedürfnis</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Hang zur Perfektion</li>
</ul>
<p><b>Mögliche gesellschaftliche Faktoren&nbsp;</b></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Starker Konsumdruck</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Zuwachs des Lebenstempos</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Kultur des narzisstischen Individualismus</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Hoher Leistungsdruck</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Verlust sozialer Stützsysteme</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Hoher Anspruch an Selbstmanagement</li>
</ul>
<p><b>Mögliche berufliche Faktoren</b></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Hohe Konkurrenz</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Mangelnde Wertschätzung</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Wenig Möglichkeit zur Einflussnahme bei Entscheidungsprozessen</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Geringe Kooperation</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Leistungskultur</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Intransparente Abläufe</li>
</ul>
<h2>Wie Unternehmen von Burn On Betroffene unterstützen können</h2>
<p>Man selbst, aber auch der Arbeitgeber kann Unterstützung anbieten und somit beim Vorbeugen psychischer Erkrankungen durch die Arbeit helfen. In erster Linie ist es wichtig, dass Vorgesetzte von Beginn an dafür sorgen, dass weder Unterforderung noch mangelnde Identifikation im Job auftreten. Zusätzlich kann durch die Entwicklung geeigneter Arbeitsstrukturen und Minimierung des Leistungsdrucks sowie betriebliches Gesundheitsmanagement proaktiv gegengesteuert werden. Führungskräfte sind gefordert, Belastungsfaktoren frühzeitig zu erkennen, um psychisch bedingten Erkrankungen vorzubeugen.&nbsp;</p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Entstigmatisierung psychischer Belastungen</b>: Noch immer ist die psychische Gesundheit häufig ein Tabuthema, vor allem im Arbeitskontext. Das Etablieren einer offenen Kommunikationskultur im Unternehmen ist daher eine Grundvoraussetzung, dass Betroffene von Burn Out, Burn On und weiteren psychischen Belastungen Unterstützung und Hilfe in Ihrem Umfeld finden. Dabei kann sogenanntes <b>Employee Assistance Program den</b> Mitarbeitenden dabei helfen, anonym eine <b>psychologische Beratung</b> in Anspruch zu nehmen. Betroffene kann somit flexibel und schnell eine erste Anlaufstelle für eine professionelle Beratung angeboten werden.</li>
</ul>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Transparenz und Freiräume schaffen:</b> Zusätzlich können Mitarbeiter*innen in den Teams mental entlastet werden durch transparente Prozesse und interne Strukturen. Somit wird die Zufriedenheit im Unternehmen nachweislich gesteigert und das Integrationsgefühl der Beschäftigten gefördert. Somit werden Freiräume für eigenständiges Arbeiten gewährleistet und Wohlbefinden am Arbeitsplatz gestärkt.</li>
</ul>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Überstunden regulieren: </b>Überstunden sind ein häufiger Indikator für Stress. Durch einen Rahmen, der in den Unternehmensleitlinien festgelegt wird, dass beispielsweise Überstunden zeitnah abgebaut werden müssen, können Mitarbeiter*innen schnellstmöglich wieder regenerieren von anstrengenden Phasen im Job. Zudem werden so auch krankheitsbedingte Ausfälle durch psychische Belastungen vermieden .</li>
</ul>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Arbeitszeiten flexibel gestalten: </b>Eine zusätzliche große Entlastung der Mitarbeitenden kann durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung gefördert werden. Dadurch wird mehr Freiraum geschaffen, um Kinder zu betreuen, Arzttermine wahrzunehmen und die Work-Life-Balance zu halten. Die Konzentration während der geleisteten Arbeitszeit steigt und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, steigert dieses Gefühl umso mehr, baut Stress ab und schafft zudem eine vertrauensvolle sowie wertschätzende Basis.</li>
</ul>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Wertschätzung zeigen: </b>Ein gutes Betriebsklima kann Stress und somit auch psychischen Erkrankungen nachhaltig vorbeugen. Regelmäßige Motivation und Wertschätzung sorgen für eine transparente Kommunikation im Team sowie zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter*innen. Entsprechende Teambuilding Maßnahmen können das Vertrauen und das&nbsp; Miteinander stärken.&nbsp;</li>
</ul>
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</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Happy Workplace: So steigern Sie die Mitarbeiterbindung in Ihrem Unternehmen</title>
		<link>https://www.argumed.eu/gb-psych/mitarbeiterbindung-steigern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 16:54:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung psychischer belastung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Durchschnitt verbringen wir 90.000 Stunden unseres Lebens bei der Arbeit. Das sind eine Menge Stunden. Eigentlich 1/3 unseres Lebens. Sollten wir uns also nicht wenigstens dort wohlfühlen und glücklich sein? Es ist erwiesen, dass glückliche Mitarbeiter einem Unternehmen mehr Erfolg bescheren und wahrscheinlich länger im Unternehmen bleiben. Aber wie können Sie sicherstellen, dass das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Durchschnitt verbringen wir 90.000 Stunden unseres Lebens bei der Arbeit. Das sind eine Menge Stunden. Eigentlich 1/3 unseres Lebens. Sollten wir uns also nicht wenigstens dort wohlfühlen und glücklich sein? Es ist erwiesen, dass glückliche Mitarbeiter einem Unternehmen mehr Erfolg bescheren und wahrscheinlich länger im Unternehmen bleiben. Aber wie können Sie sicherstellen, dass das Wohlbefinden der Mitarbeiter an Ihrem Arbeitsplatz Priorität hat und somit die Mitarbeiterbindung steigt? </em></p>
<h2>Was versteht man unter Mitarbeiterbindung?</h2>
<p>Mitarbeiterbindung ist nichts anderes als das Empfinden und Erleben von Zugehörigkeit, Verbundenheit und Identifikation der Mitarbeiter*innen gegenüber ihrem Unternehmen. Sie führt dazu, dass die Mitarbeiter*innen motiviert sind, um das Unternehmen und seine Ziele voranzutreiben. Gebundene Mitarbeiter hegen nicht den Wunsch, ihren Arbeitsplatz zu wechseln, sondern bleiben dem Unternehmen treu.</p>
<h2>Mitarbeiterzufriedenheit ist die Basis der Mitarbeiterbindung</h2>
<p>Die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Fähigkeiten, Wertvorstellungen und Interessen haben einen essentiellen Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit. In erster Linie muss der/die Mitarbeiter*in die richtigen Fähigkeiten für die entsprechende Tätigkeit mitbringen, um ein Gefühl von Zufriedenheit zu erreichen. Ist dies nicht der Fall, kann das Empfinden von Kompetenz schnell überhandnehmen und die Motivation und die Zufriedenheit des Mitarbeiters sinkt.&nbsp; Zusätzlich ist es ein absolutes Muss, dass die Wertvorstellungen sowie das Verständnis des Belohnungssystems von Arbeitnehmer*in und Arbeitgeber*in übereinstimmen. Anerkennung im Job ist ein wichtiger Faktor, der für eine gute Arbeitsatmosphäre sorgt. Auch persönliche Interessen in Verbindung mit der täglichen Arbeit haben eine wichtige Rolle. Fehlt die Übereinstimmung, fehlt der Spaß-Faktor bei der Arbeit, der die Persönlichkeit des Mitarbeiters / der Mitarbeiterin stärkt.&nbsp;</p>
<h2>Die vier Komponenten der Mitarbeiterbindung</h2>
<p>Die Bindung eines jeden Mitarbeiters und einer jeden Mitarbeiterin ist stark in der Psyche verankert. Folgende Faktoren bestimmen die Motivvorlagen entweder Teil des Unternehmens zu bleiben oder zu kündigen:</p>
<p><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/12/NL_Mitarbeiterbindung-1024x683.png" alt="" loading="lazy" srcset="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/12/NL_Mitarbeiterbindung-1024x683.png 1024w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/12/NL_Mitarbeiterbindung-300x200.png 300w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/12/NL_Mitarbeiterbindung-768x512.png 768w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/12/NL_Mitarbeiterbindung-1536x1024.png 1536w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/12/NL_Mitarbeiterbindung-2048x1366.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></p>
<p><b>Emotionale Bindung&nbsp;<br />
</b>Diese Verbundenheit zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine hohe Bereitschaft zeigen, sich in besonderem Maße für das Unternehmen einzusetzen. Sie haben ein starkes Bedürfnis, die Bindung dauerhaft zu erhalten, da eine hohe Übereinstimmung von Zielen und Wertvorstellungen vorliegt. Das bedeutet, dass dieser Mitarbeiter bzw. diese Mitarbeiterin sich in einem hohen Maß mit dem Unternehmen und dem Job identifizieren kann. Die emotionale Bindung wirkt sich positiv auf die Motivation und die Leistungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus, wodurch die Zufriedenheit der Beschäftigten ebenfalls profitieren kann.&nbsp;</p>
<p><b>Rationale Bindung<br />
</b>Die rationale Bindung basiert auf einer individuellen Kosten-Nutzen-Rechnung eines Beschäftigten. Dabei werden Kosten und Nutzen beispielsweise eines Wechsels mit dem Verbleib im Unternehmen verglichen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit hoher rationaler Bindung überlegen genau, was sie bei einem Wechsel verlieren oder gewinnen können und treffen auf dieser Basis ihre Entscheidung über das Angebot.</p>
<p><b>Behaviorale Bindung<br />
</b>Bei der behavioralen Bindung besteht bei den Beschäftigten der individuelle Wunsch, Gewohntes, wie beispielsweise Regeln oder Rituale, beizubehalten. Eine Änderung vorzunehmen und die Mitarbeiterbindung zum aktuellen Arbeitgeber bzw. zur aktuellen Arbeitgeberin aufzulösen, fällt diesen Beschäftigten besonders schwer. Eine Veränderung und ein Wechsel bergen immer Risiken und es herrscht Unsicherheit darin, die gewohnte Sicherheit zu verlieren.</p>
<p><b>Normative Bindung<br />
</b>Die normative Bindung beschreibt das Pflicht- bzw. Verpflichtungsgefühl seitens der Beschäftigten. Hierzu zählen: Arbeitsaufgaben, individuelle Projekte, Teammitglieder und Kollegen, eigene oder andere Führungskräfte und der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin selbst. Menschen mit normativer Verbundenheit sind eine vertragliche Verpflichtung eingegangen, die sie einhalten wollen. Das Verantwortungsgefühl sagt diesen Mitarbeitern, dass sie das Unternehmen keinesfalls verlassen können. Auf Grund dessen haben diese Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine geringe Bereitschaft zur Fluktuation.</p>
<h2>Tipps für eine steigende Mitarbeiterbindung- und zufriedenheit</h2>
<p><b>Wertschätzung zeigen</b><br />
Merken Sie an, wenn ein Mitarbeiter sich bewusst bemüht hat, in der Woche länger zu bleiben, um ein Projekt abzuschließen, oder wenn er anderen Mitarbeitern/Neulingen bei ihren Aufgaben geholfen hat. Anerkennung kann dazu beitragen, die Leistung jetzt und in der Zukunft zu steigern und zu fördern. Wertschätzung trägt dazu bei, dass sich Menschen unterstützt fühlen und die Fluktuation sinkt.</p>
<p><b>Work-Life-Balance fördern</b><br />
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist nicht nur für die Gesundheit und die Beziehungen der Mitarbeiter*innen wichtig, sondern trägt auch zur Steigerung von Produktivität und Leistung bei – ein Gewinn für alle! Ein weniger gestresster Mitarbeiter ist auf jeden Fall besser als jemand, der sich selbst in den Boden stampft und auf ein Burnout zusteuert!</p>
<p><b>Verzicht auf </b><b>Mikromanagement</b><br />
Mitarbeiter, die sich vertraut und unterstützt fühlen, sind selbstbewusster in ihrer Rolle. Mikromanagement ist eine der schädlichsten und psychisch belastendsten Arten der Mitarbeiterführung und hat den gegenteiligen Effekt auf ein Team als das, was sich der Manager erhofft. Eine gute Möglichkeit, dies zu verhindern, besteht darin, Ihre Prozesse zu dokumentieren, damit sie sie schriftlich vorliegen haben und jede/r Mitarbeiter*in weiß, woran er ist. Schaffen Sie außerdem Raum zum Lernen und kommunizieren Sie, wenn nötig, zu viel, um Missverständnisse zu vermeiden</p>
<p><b>Das Miteinander stärken</b><br />
Ein entscheidender Weg, um Ihr Team bei der Arbeit glücklich zu machen. Regelmäßige Teamveranstaltungen können die Arbeitsmoral und die Mitarbeiterzufriedenheit um ca. 50 % steigern. Darüber hinaus können Sie das Gemeinschaftsgefühl und den Teamgeist innerhalb der Gruppe fördern, die Unternehmenskultur verbessern und dem Team etwas bieten, auf das es sich freuen kann.</p>
<p><b>Klare Karriereziele schaffen</b><br />
Ein Ziel ist wichtig für die Mitarbeiter, damit sie sich in ihr Unternehmen eingebunden fühlen und das Gefühl haben, dass sie eine Richtung haben, etwas, auf das sie sich konzentrieren und das sie erreichen wollen. Es hilft, zukünftigen Mitarbeitern zu zeigen, dass auch sie eine lange und erfolgreiche Karriere im Unternehmen haben können. Die Bedeutung eines klaren Karrierewegs wird oft übersehen, ist aber häufig ein Grund dafür, dass jemand ihrem Unternehmen gegenüber loyal ist.&nbsp;</p>
<h2>Gibt es zusätzliche Maßnahmen, um die Mitarbeiterbindung zu stärken?</h2>
<p>Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit hängt auch von der mentalen Gesundheit des Mitarbeiters ab. Stress am Arbeitsplatz, Probleme in der Partnerschaft. Manchmal läuft es nicht so, wie man es gerne hätte. Oft reicht dabei schon ein offenes Ohr, ein verständnisvolles Zuhören. Mit Hilfe eines Employee Assistant Programms oder auch als EAP oder Employee Wellbeing Program bekannt, schafft das Unternehmen eine Initiative zur Förderung einer gesunden Lebensweise der Mitarbeiter. Ziel der psychologischen Beratung ist es, ihre Beschäftigten bei der Lösung eines bestimmten Problems zu unterstützen. Wir helfen Ihren Beschäftigten dabei, ihren Kopf wieder frei zu bekommen, geben Unterstützung, wo sie diese brauchen – und vor allem eine Sicht von außen.</p>
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Erfahren Sie mehr über das Argumed EAP<br />
</a></p>
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		<title>Winterblues: Tipps für den Umgang mit der saisonal abhängigen Depression</title>
		<link>https://www.argumed.eu/gb-psych/umgang-mit-winterblues/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 09:14:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung psychischer belastung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden kürzer, dunkler und kälter. Der Herbstbeginn ist die Zeit des Jahres, in der viele Menschen bemerken, dass sich ihre Stimmung, ihre Energie und ihr allgemeines Wohlbefinden merklich verändern. Diese Veränderungen können schwerwiegende Auswirkungen auf die alltäglichen Aktivitäten und die Fähigkeit haben, sich mit den Menschen und Aufgaben zu beschäftigen, die Ihnen am [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Tage werden kürzer, dunkler und kälter. Der Herbstbeginn ist die Zeit des Jahres, in der viele Menschen bemerken, dass sich ihre Stimmung, ihre Energie und ihr allgemeines Wohlbefinden merklich verändern. Diese Veränderungen können schwerwiegende Auswirkungen auf die alltäglichen Aktivitäten und die Fähigkeit haben, sich mit den Menschen und Aufgaben zu beschäftigen, die Ihnen am wichtigsten sind. Dieses zurückgezogene Verhalten ist eine recht häufige Reaktion auf die Anpassung an die dunklere, kältere Jahreszeit, die viele von uns als &#8222;Winterblues&#8220; bezeichnen, auch bekannt als saisonal abhängige Depression.</em></p>
<h2>Was ist Winterblues? </h2>
<p>Bei Winterblues oder auch der saisonal abhängigen Depression, handelt es sich um eine Form der Depression, die jedes Jahr um die dunkle Jahreszeit herum auftritt und meist im September oder Oktober einsetzt. Sie beginnt in der Regel im Herbst oder Winter und klingt im Frühjahr wieder ab, wobei sie im Durchschnitt 4 bis 5 Monate anhält. Schätzungsweise 2 bis 3% der Allgemeinbevölkerung sind von Herbst- oder Winterdepressionen betroffen, wobei viele dieser Menschen  nicht wissen, wie sie diese Symptome einordnen sollen und dass sie an einer Krankheit leiden.</p>
<p>Bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit, daran zu erkranken, höher als bei Männern. Winterblues treten häufiger bei Menschen auf, die entweder weit nördlich oder weit südlich des Äquators leben. Junge Erwachsene haben ein höheres Risiko, an Winterdepressionen zu erkranken als ältere Menschen; das Risiko nimmt mit dem Alter ab, insbesondere nach dem 50. Lebensjahr. Auch eine familiäre Vorbelastung mit saisonal abhängigen oder anderen Formen der Depression erhöht das Risiko. Die Anzeichen und Symptome der Winterdepression sind relativ identisch mit denen einer schweren depressiven Störung. Bei Winterblues treten diese Anzeichen und Symptome jedoch jedes Jahr etwa zur gleichen Zeit auf und verschwinden wieder.</p>
<h2>Zu den Symptomen von Winterblues können gehören:<br />
</h2>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Niedergeschlagenheit oder Traurigkeit den Großteil des Tages</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Geringes Gefühl der eigenen Selbstwirksamkeit</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Leichte Reizbarkeit</li>
<li aria-level="1">Hoffnungslosigkeit</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Verlust des Interesses oder der Freude an Aktivitäten, die früher Spaß gemacht haben</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Geringe Energie</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Verändertes Schlafverhalten (Schlafstörungen, Schlafmangel, aber auch gesteigertes Schlafbedürfnis) </li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Heißhunger auf Kohlenhydrate und Gewichtszunahme</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Häufige Gedanken an Tod, suizidale Gedanken</li>
</ul>
<h2>Können saisonal abhängige Depressionen behandelt werden?<br />
</h2>
<p>Die Wissenschaftler wissen zwar noch nicht genau, was SAD verursacht, aber es gibt Behandlungen, die die Auswirkungen für viele Menschen lindern können. Sie lassen sich in vier Hauptkategorien einteilen, die allein oder in Kombination angewendet werden können:</p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Lichttherapie</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Psychotherapie</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Antidepressive Medikamente </li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Vitamin D</li>
</ul>
<p>Wenn Sie glauben, an SAD zu leiden, oder wenn Sie mehr über diese Behandlungen erfahren möchten, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, der beurteilen kann, was für Sie sicher und am besten geeignet ist</p>
<h2>Wie kann  man Winterblues vorbeugen? </h2>
<p>Regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung, gute Schlafgewohnheiten, der Kontakt zu anderen Menschen, ausgewogene Denkweisen und Stressbewältigung können die Symptome einer Depression nachweislich verringern. Darüber hinaus gibt es eine Reihe proaktiver Strategien, die dazu beitragen können, das Auftreten bestimmter Symptome von Winterblues zu mildern oder zu verhindern, wie zum Beispiel:<br /><b></b></p>
<ol>
<li><b>Vitamin D tanken <br /></b>Gehen Sie möglichst oft und bei jedem Wetter nach draußen – am besten eine Stunde oder mehr. Tageslicht bewirkt, dass verstärkt der Stimmungsaufheller Serotonin ausgeschüttet wird, dafür braucht es keinen strahlenden Sonnenschein. Auch wenn Wolken den Himmel verhängen, ist ausreichend Tageslicht vorhanden, mit dem Sie die übermäßige Produktion von Melatonin in Schach halten können.
</li>
<li><b>Helle Raumgestaltung<br /></b>Gestalten Sie die Räume, in denen Sie sich aufhalten so, dass Sie möglichst viel Sonnenlicht abbekommen. Wenn Sie sich tagsüber viel in geschlossenen Räumen aufhalten, sollten Sie helle Räume auswählen mit viel natürlichem Licht. Der Schreibtisch am Fenster sorgt dafür, dass Sie viel Tageslicht abbekommen.
</li>
<li><b>Soziale Kontakte <br /></b>Wenn man sich nicht wohl fühlt, neigt der Mensch dazu eher für sich zu sein und sich zurückzuziehen, anstatt die Gesellschaft von Freunden zu genießen und seinen Hobbies nachzugehen. Dabei tragen das Zusammensein mit anderen und positive Erlebnisse im Alltag sehr stark zum Wohlbefinden bei. Raffen Sie sich also auf, verabreden Sie sich mit netten Leuten und verschaffen Sie sich ein bisschen Genuss im Alltag.<br /> </li>
<li><b>Körperliche Aktivitäten &amp; Ernährung <br /></b>Bauen Sie körperliche Aktivität in Ihren Lebensstil ein, vorzugsweise bevor Symptome auftreten – körperliche Aktivität baut Stress ab, gibt Energie und steigert sowohl Ihr körperliches als auch Ihr geistiges Wohlbefinden und Ihre Widerstandsfähigkeit. Auch die richtige Ernährung spielt eine große Rolle. Sie versorgt den Körper mit Nährstoffen und fördert die Konzentration. Besonders im Winter und Herbst muss das Immunsystem gegen viele Krankheitserreger ankämpfen und braucht eine Extraportion Vitamine und Mineralstoffe.</li>
</ol>
<h2>Wie können Unternehmen Ihre Mitarbeiter*innen im Kampf gegen Winterblues unterstützen? </h2>
<p>Die Gewährleistung einer offenen Kommunikation über mögliche Belastungen und Beanspruchungen ist ein wichtiger Punkt. Die Führungskräfte sollten mit ihren Mitarbeitenden bei Bedarf offen, jedoch vertrauensvoll über das Thema psychische Gesundheit sprechen können. Empathie ist hier ein wichtiges Stichwort und um empathisch zu reagieren, ist eine gewisse Beobachtungsgabe notwendig. Das heißt, Führungskräfte sollten sich immer wieder daran erinnern, Auffälligkeiten bei ihren Mitarbeitenden überhaupt wahrzunehmen. </p>
<p>Schulungen und Webinare für Führungskräfte zu diesem Thema sind hier sehr zu empfehlen, um zu erlernen, wie man psychisch beanspruchte Mitarbeiter*innen erkennt und sie kompetent und vertrauensvoll darauf ansprechen kann. Des Weiteren sind regelmäßige Feedbackgespräche mit Mitarbeiter*innen, in denen Raum für die Kommunikation bezüglich des Wohlbefinden der Mitarbeitenden geschaffen wird, empfehlenswert. </p>
<p>													<a href="https://www.argumed.eu/digital-health-hub/"><br />
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		<title>Experten Interview: Wie Führungskräfte die mentale Gesundheit im Unternehmen fördern können</title>
		<link>https://www.argumed.eu/gb-psych/experten-interview-mentale-gesundheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 11:55:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung psychischer belastung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Psychische Erkrankungen haben nicht nur für die betroffenen Menschen, ihre mentale Gesundheit und ihre Familien starke Auswirkungen, sondern auch für Unternehmen und die Volkswirtschaft. Daher sind Maßnahmen für Mitarbeiter*innen, die psychischen Erkrankungen vorbeugen, essentiell für eine nachhaltige Entwicklung Ihres Unternehmens und führen zu gesunden, leistungsfähigen und motivierten Mitarbeiter*innen. Unsere psychologische Beraterin und Präventions- &#38; Gesundheitspsychologin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Psychische Erkrankungen haben nicht nur für die betroffenen Menschen, ihre mentale Gesundheit und ihre Familien starke Auswirkungen, sondern auch für Unternehmen und die Volkswirtschaft. Daher sind Maßnahmen für Mitarbeiter*innen, die psychischen Erkrankungen vorbeugen, essentiell für eine nachhaltige Entwicklung Ihres Unternehmens und führen zu gesunden, leistungsfähigen und motivierten Mitarbeiter*innen. Unsere psychologische Beraterin und <b>Präventions- &amp; Gesundheitspsychologin  Katja Baumann</b> erklärt in Ihrem Beitrag über Maßnahmen, wie die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen und psychologischen Beratungsgesprächen für Mitarbeitende und wie Führungskräfte mentale Gesundheit im Unternehmen fördern können auf. </em></p>
<h2>Was versteht man unter psychischen Belastungen am Arbeitsplatz?<br />
</h2>
<p>Unter psychischen Belastungen versteht man im Allgemeinen negative Einflüsse, die von außen auf uns Menschen einwirken und die mentale Gesundheit belasten können. Im Arbeitskontext können dies ganz unterschiedliche Einflüsse sein – beispielsweise mangelhafte Bedingungen im Arbeitsumfeld, angespannte soziale Beziehungen zwischen Mitarbeitenden oder Führungskräften, aber auch unsere Arbeitsaufgaben per se. Wichtig ist, zwischen “Belastung” und “Beanspruchung” zu differenzieren: Eine Belastung ist, wie beschrieben, ein Einfluss von außen, während eine Beanspruchung davon abhängt, wie wir diese Belastung aufnehmen und verarbeiten können. Das hängt häufig von unseren internen und externen Ressourcen ab.</p>
<h2>Wie können Führungskräfte hier entgegenwirken und die mentale Gesundheit  unterstützen?<br />
</h2>
<p>Führungskräfte haben zum einen eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitenden und außerdem eine Vorbildfunktion. Der Arbeitgeber &#8211; und damit auch die Führungskräfte &#8211; sind nach BGB §618 Abs. 1 verpflichtet, das Leben und die Gesundheit der Arbeitnehmenden zu schützen. Darunter fällt auch die psychische Gesundheit. Beispielsweise können durch eine regelmäßige <a style="font-weight: bold; text-decoration-line: underline;" href="https://www.argumed.eu/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/" target="_blank" rel="noopener">psychische Gefährdungsbeurteilung (GB Psych)</a> Arbeitsbedingungen hinsichtlich möglicher Gefährdungen überprüft und gegebenenfalls notwendige gesundheitsförderliche Maßnahmen eingeführt werden. Eine solche Prävention ist nicht nur deutlich einfacher, sondern auch kostengünstiger als der krankheitsbedingte Ausfall von Arbeitskräften. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Führungskraft einen gesunden Arbeitsstil vorlebt und damit eine Vorbildfunktion einnimmt. Auch die Gewährleistung einer offenen Kommunikation über mögliche Belastungen und Beanspruchungen ist ein wichtiger Punkt: Führungskräfte sollten mit Ihren Mitarbeitenden bei Bedarf offen, jedoch vertrauensvoll über das Thema psychische Gesundheit sprechen können. </p>
<p> </p>
<p>Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, dass Führungskräfte ihren Mitarbeitenden sogenannte psychologische Beratungsgespräche ermöglichen. Über diese Option können sich Betroffene zu unterschiedlichen Themen vertraulich mit einem/einer psychologischen Berater*in austauschen, gemeinsam Hilfestellungen erarbeiten und beraten lassen. So können psychischen Erkrankungen vorgebeugt werden und darüber hinaus ergeben sich folgende Vorteile:</p>
<p>												<img decoding="async" width="1024" height="315" src="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/09/Bildschirmfoto-2022-09-22-um-10.54.04-1024x315.png" alt="1. Prävention von Burn-Out-Erkrankungen 2. Senkung von krankheitsbedingten Fehlzeiten 3. Steigerung der Mitarbeitermotivation 4. Gestaltung eines positiven Arbeitsklimas" loading="lazy" srcset="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/09/Bildschirmfoto-2022-09-22-um-10.54.04-1024x315.png 1024w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/09/Bildschirmfoto-2022-09-22-um-10.54.04-300x92.png 300w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/09/Bildschirmfoto-2022-09-22-um-10.54.04-768x236.png 768w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/09/Bildschirmfoto-2022-09-22-um-10.54.04-1536x473.png 1536w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/09/Bildschirmfoto-2022-09-22-um-10.54.04-2048x630.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
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					</a></p>
<h2>Wie können Führungskräfte die mentale Gesundheit durch das Etablieren einer offenen Kommunikationskultur fördern? </h2>
<p>Wie bereits aufgegriffen, ist es wichtig, dass die Führungskraft eine Vorbildfunktion einnimmt und die offene Kommunikationskultur dementsprechend vorlebt. Empathie ist hier ein wichtiges Stichwort und um empathisch zu reagieren, ist eine gewisse Beobachtungsgabe notwendig. Das heißt, Führungskräfte sollten sich immer wieder daran erinnern, Auffälligkeiten bei ihren Mitarbeitenden überhaupt wahrzunehmen. </p>
<p>Schulungen und Webinare für Führungskräfte zu diesem Thema sind hier sehr zu empfehlen, um zu erlernen, wie man psychisch beanspruchte Mitarbeiter*innen erkennt und sie kompetent und vertrauensvoll darauf ansprechen kann. </p>
<p>Des Weiteren empfehle ich Führungskräften regelmäßige Feedbackgespräche mit ihren Mitarbeitenden, in denen auch Raum für die Kommunikation bezüglich des Wohlbefinden der Mitarbeitenden geschaffen wird. </p>
<h2>Was können weitere Maßnahmen sein, die ein Unternehmen neben der GB Psych fördern kann, um psychischen Belastungen vorzubeugen?</h2>
<p>Vielen Mitarbeitenden helfen konkrete Angebote. Dies können Workshops oder Webinare zu spezifischen Gesundheitsthemen sein oder auch die Möglichkeit, sich psychologisch beraten zu lassen.</p>
<p>Wir bei Argumed möchten Ihnen und Ihren Mitarbeiter*innen diese Möglichkeit bieten und haben gemeinsam mit unserer Expertin Katja Baumann ein Portfolio für psychologische Beratungsgespräche entwickelt. Folgende Leistungen beinhaltet ein Beratungsgespräch:</p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1">Besprechung individueller Belastungen </li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">Unterstützung bei der Stressbewältigung</li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">Aufarbeitung innerer Konflikte</li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">Beratung zum Umgang mit Konflikten oder Mobbing am Arbeitsplatz</li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">Burnout-Prophylaxe</li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">gemeinsame Lösungsfindung in schwierigen Lebenssituationen</li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">Unterstützung beim Wiederfinden der eigenen Orientierung am Arbeitsplatz</li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">Hilfe bei der Auflösung von Blockaden und Stagnation im Arbeitsalltag</li>
<li style="font-weight: 300;" aria-level="1">Anleitungen zur Selbsthilfe </li>
</ul>
<p>Sie haben Fragen dazu? Machen Sie jetzt Ihren ersten Schritt und sorgen Sie für mehr Gesundheit in Ihrem Unternehmen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!</p>
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					</a></p>
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		<item>
		<title>So finden Sie die richtige OHS Software für Ihr Unternehmen ￼</title>
		<link>https://www.argumed.eu/arbeitssicherheit/so-finden-sie-die-richtige-ohs-software-fuer-ihr-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 08:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung psychischer belastung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.argumed.eu/?p=20952</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie stehen vor der großen Aufgabe, eine gesunde Arbeitsschutzkultur im Unternehmen aufzubauen und sind auf der Suche nach&#160; der passenden OHS Software?&#160; Als Verantwortliche*r für&#160;Sicherheit&#160;und&#160;Gesundheit&#160;der Mitarbeitenden tragen Sie eine große Verantwortung in Ihrem Unternehmen, die mit vielen Aufgaben im&#160;Arbeits- und Gesundheitsschutz&#160;verbunden ist. Sie müssen die aktuelle Gesetzeslage kennen, offene Maßnahmen im Überblick behalten, Abläufe und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie stehen vor der großen Aufgabe, eine gesunde Arbeitsschutzkultur im Unternehmen aufzubauen und sind auf der Suche nach&nbsp; der passenden <strong>OHS Software</strong>?&nbsp;</em></p>
<p>Als <strong>Verantwortliche*r für&nbsp;Sicherheit&nbsp;und&nbsp;Gesundheit&nbsp;der Mitarbeitenden</strong> tragen Sie eine große Verantwortung in Ihrem Unternehmen, die mit vielen Aufgaben im&nbsp;<strong>Arbeits- und Gesundheitsschutz</strong>&nbsp;verbunden ist. Sie müssen die aktuelle Gesetzeslage kennen, offene Maßnahmen im Überblick behalten, Abläufe und Unterweisungen dokumentieren und womöglich noch für die Koordination mehrerer Standorte sorgen. Sicherlich haben Sie sich schon mal gefragt, wie&nbsp;Prozesse&nbsp;standardisiert werden können und wie Sie mit Hilfe der&nbsp;<strong>Digitalisierung</strong>&nbsp;mehr Transparenz in die <strong>komplexen Gesetzesvorgaben</strong> bringen können. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wieso eine <strong>digitale Software</strong> für Sie und Ihr Unternehmen nützlich ist und auf welche Kriterien Sie bei auf Wahl achten sollten.&nbsp;</p>
<h2>Warum ist eine OHS Software sinnvoll?</h2>
<p>Der Arbeits- und Gesundheitsschutz in jedem Betrieb ist ein umfangreiches und komplexes Thema mit vielen gesetzlichen Vorgaben. Das Arbeitsschutzmanagement beginnt dabei bei der <strong>Gefährdungsbeurteilung</strong>, – also der Identifizierung, Bewertung und Dokumentation relevanter Gefährdungen für Mitarbeiter. Anhand dieser werden konkrete Schutzmaßnahmen für den Arbeitsplatz definiert. Maßnahmenpläne, Unterweisungen und Betriebsanweisungen fallen hier genauso darunter wie die Ernennung von Sicherheitsbeauftragten und Betriebssanitätern.&nbsp;Eine&nbsp;<b>Arbeitsschutz Software</b>&nbsp;erleichtert Ihnen, viele manuelle Aufgaben automatisiert zu erledigen und hilft Ihnen dabei, die vielen anfallenden Dokumente, Zertifikate sowie Nachweise strukturiert zu verwalten.</p>
<p>Außerdem können Sie Ihren&nbsp;<b>Compliance Status</b>&nbsp;und alle offenen Maßnahmen immer im Blick behalten. Sie Können&nbsp;<b>ASA Sitzungen</b>&nbsp;einfach und problemlos terminieren und zentral auf den Kontakt Ihres Sicherheitsbeauftragten zugreifen. Sie&nbsp;sparen&nbsp;also viel&nbsp;Zeit und Kosten durch <b>Standardisierungen</b>&nbsp;und <b>nachhaltige Prozesse</b> in Ihrem Verantwortungsbereich.</p>
<h2>So treffen Sie die richtige Wahl einer OHS Software</h2>
<p>Um zu verstehen, ob die <b>Software</b> den geschäftlichen Anforderungen Ihres Unternehmens und der Geschäftsführung entspricht, ist es durchaus sinnvoll, eine&nbsp;<a href="https://www.argumed.eu/kundenportal/"><u><b>kostenfreie Demo</b></u></a>&nbsp;anzufordern, um das Tool vollumfänglich durch den ersten Check zu analysieren und die Kosten vergleichen zu können. Somit stellen Sie sicher, dass die Software den&nbsp;Bedürfnissen Ihres Unternehmens&nbsp;gerecht wird. Die Software soll ein Hilfsmittel darstellen und die Arbeit im Arbeitsschutz erleichtern. Wir haben Ihnen eine <b>Checkliste</b> zusammengestellt, auf welche Aspekte Sie bei der Auswahl bzw. beim Test einer&nbsp;<strong><a href="https://www.argumed.eu/kundenportal/" target="_blank" rel="noopener">Software Lösung</a></strong>&nbsp;achten sollten:&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" width="768" height="576" src="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/NL_Juli_KuPo-768x576.gif" alt="✅ Ist die Nutzeroberfläche intuitiv für all Ihre Mitarbeiter bedienbar? ✅ Kann die Software über verschiedene Endgeräte genutzt werden? ✅ Können Sie die Software global nutzen durch unterschiedliche Sprachoptionen? ✅ Ist es möglich die Software individuell an Ihre Unternehmensstrukturen anzupassen? ✅ Bietet die HSE-Software eine detailliertes und digitales Reporting?" loading="lazy" srcset="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/NL_Juli_KuPo-768x576.gif 768w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/NL_Juli_KuPo-300x225.gif 300w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/NL_Juli_KuPo-1024x768.gif 1024w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px"></p>
<h2>Langfristige Effekte einer OHS Software​</h2>
<p>Neben den Anschaffungskosten einer solchen Software sollten auch immer die langfristigen positiven Effekte in Betracht gezogen werden. Durch die Nutzung einer <b>OHS Software</b> werden Kapazitäten der Verantwortlichen freigemacht, die sich so wieder deren Kernaufgaben im Unternehmen widmen können und somit steigert sich auch die Effizienz Ihres Unternehmens. Zur <b>Effizienzsteigerung</b> tragen außerdem die&nbsp; die optimierten Prozesse und Arbeitsabläufe im Betrieb bei. Zusätzlich sollten die Einsparungen von Arbeitsschritten und dadurch wertvoller Zeit berücksichtigt werden, da dies wiederum einen Gegenwert zum Investment darstellt. Daher hier der Hinweis für Sie, neben der Betrachtung Ihrer Bedürfnisse eine <b>Kosten-Nutzen-Rechnung</b> aufzustellen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Sie merken, die Auswahl einer geeigneten Software ist zu Beginn eine <b>zeitintensive und herausfordernde Aufgabe</b>. Die <b>positive Nachricht </b>dabei ist, dass die Entscheidung für eine <b>gute</b> <b>Software</b> Ihrem Unternehmen zweifellos dabei helfen wird, Ihren Arbeitsalltag zu vereinfachen und endlich Transparenz in die gesetzlichen Anforderungen zu bringen. Sie&nbsp;steigern&nbsp;dadurch erheblich die&nbsp;Effizienz&nbsp;und&nbsp;reduzieren&nbsp;somit die&nbsp;Kosten&nbsp;zu einem Minimum im betrieblichen <b>Arbeits- und Gesundheitsschutz</b>.&nbsp;</p>
<p>Sie haben Fragen zu&nbsp;<a href="https://www.argumed.eu/kundenportal/"><u><b>digitalen Lösungen</b></u></a>&nbsp;im Arbeitsschutz? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GB Psych – So reduzieren Sie psychische Belastungen am Arbeitsplatz</title>
		<link>https://www.argumed.eu/gb-psych/gb-psych-so-reduzieren-sie-psychische-belastungen-am-arbeitsplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2022 12:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung psychischer belastung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgebrannt, unkonzentriert und deprimiert: Mögliche Symptome von Erkrankungen, die eine Ursache in hohe psychische Belastungen am Arbeitsplatz haben können. Um dem vorzubeugen und um die mentale Gesundheit von Beschäftigten zu schützen, sind Unternehmen verpflichtet eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB Psych) durchzuführen. Wie funktioniert die sogenannte GB Psych? Und wieso ist sie unabdingbar? Laut des Psychreports [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i><strong>Ausgebrannt, unkonzen</strong><b>triert und deprimiert: Mögliche Symptome von Erkrankungen, die eine Ursache in hohe psychische Belastungen am Arbeitsplatz</b> haben können. Um dem vorzubeugen und um die mentale Gesundheit von Beschäftigten zu schützen, sind Unternehmen verpflichtet eine <b>Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung</b><strong> (GB Psych)</strong> durchzuführen. Wie funktioniert die sogenannte GB Psych? Und wieso ist sie unabdingbar?</i></p>
<p>Laut des <a href="https://www.dak.de/dak/bundesthemen/psychreport-2022-2533048.html#/" target="_blank" rel="nofollow noopener"><b>Psychreports 2022 der DAK Gesundheit</b></a> erreichte der Arbeitsausfall durch psychische Erkrankungen 2021 seinen Höchststand. Das heißt, in den letzten 10 Jahren sind die Fehltage psychisch bedingter Krankheiten um 41 Prozent gestiegen. Psychische Erkrankungen sind inzwischen der zweithäufigste Grund für Arbeitsausfälle. Wer aufgrund psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig ist, ist dies häufig über einen langen Zeitraum. Durchschnittlich beträgt die Krankheitsdauer pro Fall laut der DAK Gesundheit <b>39,2 Tage</b> und liegt damit dreimal höher als bei anderen Diagnosegruppen.</p>
<h2>Was sind die Ursachen von psychischen Erkrankungen?</h2>
<p>Die <b>Ursachen psychischer Erkrankungen</b> sind vielfältig. Neben sozialer Isolation, Unsicherheit, Angst um die eigene Gesundheit oder finanzielle Sorgen können psychische Belastungsfaktoren durch mangelhaft gestaltete Arbeitsbedingungen Auslöser für psychische Erkrankungen sein. Die meisten <b>Belastungen im Arbeitsalltag</b> entstehen durch eine hohe Arbeitsmenge, großen Termindruck, Störungen in den Arbeitsprozessen, Informationsüberflutung oder -mangel, ungenaue Anweisungen, schlechte Ergonomie oder zu wenig Handlungsspielraum.</p>
<p>Seit 2013 ist die GB Psych daher für jedes Unternehmen ab einem Mitarbeitenden gesetzlich verpflichtend. Sie soll dazu führen, dass Gefährdungen durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz erkannt und reduziert werden können. Hierfür werden die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten durchleuchtet und belastende Faktoren ermittelt und beurteilt. Dies bildet die Grundlage für die Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen, die zu einer Reduzierung der Belastung führen sollen. Anschließend wird die Wirksamkeit der Maßnahmen kontrolliert und die Gefährdungsbeurteilung bei Bedarf fortgeschrieben.</p>
<h2>Vorteile der GB Psych für Ihr Unternehmen</h2>
<p>Psychische Erkrankungen haben nicht nur für die betroffenen Menschen und ihre Familien starke Auswirkungen, sondern auch für Unternehmen und die Volkswirtschaft. Daher ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz <b>essentiell</b> für eine nachhaltige Entwicklung Ihres Unternehmens und führt zu gesunden, leistungsfähigen und motivierten Mitarbeitern. Arbeitsbedingungen werden systematisch überprüft und bei festgestellten Mängeln so umgestaltet, dass Risiken für <b>gesundheitliche Beeinträchtigungen</b> und Unfälle gemindert und Potenziale einer menschengerechten Arbeit erschlossen und genutzt werden.</p>
<p>Darüber hinaus können sicher und gesundheitsgerecht gestaltete Arbeitsbedingungen zu folgenden Vorteilen beitragen:</p>
<ul>
<li aria-level="1">Verbesserung der <b>Motivation</b> und der <b>Arbeitszufriedenheit</b></li>
<li aria-level="1">Steigerung der <b>Leistungsfähigkeit</b> der Beschäftigten</li>
<li aria-level="1">Steigerung der im Innen- und Außenraum wahrgenommenen <b>Attraktivität des Arbeitgeber</b></li>
</ul>
<h2>Welche Aspekte muss der Arbeitgeber erfassen?</h2>
<p>Aufgabe des Arbeitgebers ist es zu analysieren, ob gewisse Bedingungen im Arbeitsalltag eine <b>Gefährdung für die Psyche</b> der Mitarbeiter*innen darstellen. Dabei werden die betrieblichen Rahmenbedingungen der einzelnen Arbeitsplätze und Tätigkeiten betrachtet und beurteilt. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten, zu betrachtenden Aspekte der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung aufgeführt:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/Check_Animation-1.gif" alt="Checkboxen psychische Belastungen am Arbeitsplatz" width="926" height="600" /></p>
<h2>Wie funktioniert die GB Psych?</h2>
<p>Die GB Psych ist ein wichtiger Teil des <b>betrieblichen Gesundheitsmanagements</b>, um negativen Folgen durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz effektiv vorzubeugen. Allerdings ist sie mit einigen Aufwänden verbunden. Die Dokumentation und eine Maßnahmenprüfung innerhalb der GB Psych sind zwingend erforderlich, da dies das Gesetz vorschreibt. Wir erläutern Ihnen im Weiteren die einzelnen Schritte, wie die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung funktioniert und worauf Sie achten müssen von der Vorbereitung bis hin zur Dokumentation. Ein positiver Aspekt, Sie müssen die GB Psych als Arbeitgeber nicht selbst durchführen. Mithilfe unserer <b>Argumed Experten</b> können Sie die folgenden Aufwände gemeinsam bewältigen und <b>sparen</b> so <b>interne Ressourcen</b> in Form von Zeit und Geld.<a role="button" href="https://www.argumed.eu/gb-psych-pakete/#"><br />
</a><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/Schritte_Grafik_linen-1024x581.png" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" srcset="https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/Schritte_Grafik_linen-1024x581.png 1024w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/Schritte_Grafik_linen-300x170.png 300w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/Schritte_Grafik_linen-768x436.png 768w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/Schritte_Grafik_linen-1536x872.png 1536w, https://www.argumed.eu/wp-content/uploads/2022/07/Schritte_Grafik_linen-2048x1163.png 2048w" alt="Schritte der GB Psych Prävention psychische Belastungen am Arbeitsplatz" width="1024" height="581" /></p>
<ol>
<li aria-level="1"><b>Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen </b><br />
In erster Linie sieht das Gesetz vor, dass dass, die Gefährdungsbeurteilung nach Art der Tätigkeiten durchgeführt wird. Das heißt, Tätigkeiten, welche sich von anderen hinsichtlich der psychischen Belastung unterscheiden, müssen separat betrachtet werden. Sie dürfen Gruppen mit gleichartigen Arbeitsbedingungen zusammenfassen – entweder nach Arbeits- und Organisationsbereich (Verwaltung, Produktion, Lager, Außendienst u.a.) oder nach Berufsgruppe (Führungskräfte, Kundendienst, Ingenieure u.a.). Dies muss in der GBU ausführlich dokumentiert und erklärt werden für einen Besuch der Berufsgenossenschaft.</li>
<li aria-level="1"><b>Gefährdungen durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz ermitteln</b><br />
Es gibt viele Möglichkeiten, die Belastungssituationen zu erheben. Wie Sie die Erhebung gestalten, liegt in Ihrem Ermessen. Hier können bereits durchgeführte Mitarbeiterbefragungen, bestehende Daten zu Krankenstand, Arbeitsunfähigkeitsgeschehen und Mitarbeiterfluktuation einen möglichen Handlungsbedarf aufzeigen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Darüber hinaus empfiehlt es sich im Rahmen von standardisierten Befragungen die Arbeitsbedingungen systematisch zu analysieren. Wichtig ist hier aber, dass die eingesetzten Fragebögen Ihren individuellen betrieblichen Begebenheiten gerecht werden. Der Argumed Fragebogen bietet Ihnen trotz einem hohen Grad an Standardisierung ausreichende Anpassungsmöglichkeiten, sodass die Belastungssituation Ihrer Beschäftigten umfassend und abschließend erfasst werden kann.</p>
</li>
<li aria-level="1"><b>Gefährdungen psychischer Belastungen beurteilen und erfassen</b><br />
Nach der Analyse der ermittelten Belastungsfaktoren ist es nötig, dass die Faktoren beurteilt werden. Ab wann ist ein Zustand psychisch belastend für die Mitarbeiter*innen und an welcher Stelle sind Maßnahmen erforderlich?</p>
<p style="font-weight: 400;">Empfehlenswert ist es, sich an den Vorgaben des eingesetzten Instruments zu orientieren. Hier werden oftmals Grenzwerte oder Ampelsysteme verwendet, die einen notwendigen Handlungsbedarf anzeigen. Argumed bietet Ihnen genau solche Interpretationshilfen, sodass Sie datenbasierte Entscheidungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen Ihrer Beschäftigten treffen können.</p>
</li>
<li aria-level="1"><b>Maßnahmen festlegen </b><br />
Anhand der erhobenen Daten können nun Maßnahmen abgeleitet werden. Hier wird oftmals zwischen Quick Wins und längerfristigen Maßnahmen unterschieden. Quick Wins sind schnell wirkende und umsetzbare Maßnahmen und damit eine gute Möglichkeit, das Vertrauen Ihrer Beschäftigten in den Prozess zu stärken. Längerfristige Maßnahmen müssen genauer geplant werden und benötigen deshalb oftmals mehr Vorbereitung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Generell ist es wichtig, dass die Beschäftigten in den gesamten Prozess der Maßnahmenfindung und -umsetzung eingebunden werden um so u.a. auch die Identifikation mit dem Arbeitgeber zu stärken.</p>
</li>
<li aria-level="1"><b>Maßnahmen durchführen </b><br />
Oftmals haben bereits kleine Maßnahmen eine große Wirkung. So können beispielsweise Headsets und Raumteiler zur Lärmreduzierung in Großraumbüros eingesetzt werden oder etwaige Unklarheiten in der Rollenverteilung und Missverständnisse durch Verschriftlichung der Aufgaben- und Kompetenzbereiche vermieden werden. Langfristig kann so die Motivation, Arbeitszufriedenheit und Produktivität der Beschäftigten gesichert werden.</li>
<li aria-level="1"><b>Wirksamkeit der Maßnahmen prüfen </b><br />
Ob die Maßnahmen tatsächlich zu einer Reduktion der psychischen Belastung und damit zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen beigetragen haben, muss im Nachgang geprüft werden. Um Veränderungen &#8211; sowohl positiv als auch negativ &#8211; im Blick zu behalten, empfiehlt es sich, bspw. im Rahmen von jährlichen Online-Befragungen nachzufragen. Ergänzend können auch Online-Kurzbefragungen eingesetzt werden, welche speziell auf einzelne Maßnahmen abzielen. Sollte sich die Belastungssituation nicht verbessert oder gar verschlechtert haben, ist es die Pflicht des Arbeitgebers, die bestehenden Maßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen oder weitere Maßnahmen einzuleiten.</li>
<li aria-level="1"><b>GB Psych fortschreiben und dokumentieren </b>
<p style="font-weight: 400;">Der Gesetzgeber fordert, dass die Durchführung der GB Psych analog zur klassischen Gefährdungsbeurteilung dokumentiert werden muss. Hierbei muss erkennbar sein, dass die GB Psych entsprechend durchgeführt wurde, welche Maßnahmen daraus resultiert sind und ob diese zur Reduktion der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz beigetragen haben. Die Dokumentation kann in Papierform oder aber auch in Form elektronisch gespeicherter Dateien geführt werden. Der Vorteil einer digitalen Dokumentation ist die hohe Ersparnis von Zeit und Kosten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Damit die Gefährdungsbeurteilung immer auf einem aktuellen Stand ist, fordert der Gesetzgeber diese fortzuschreiben. Wenn Sie, wie in Punkt 6 beschrieben, die Umfragen regelmäßig durchführen, brauchen Sie sich hierzu keine Gedanken machen.</p>
</li>
</ol>
<p><b>Klingt aufwändig? </b>Argumed unterstützt Sie vom ersten bis zum letzten Schritt oder hilft Ihnen, das Grundgerüst entstehen zu lassen, auf welches Sie aufbauen können. Von der <b>Planung</b> und <b>Organisation</b> über die <b>Durchführung</b> von regelmäßigen Online-Umfragen bis hin zur Moderation von Workshops.</p>
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		<title>Stress im Arbeitsalltag: Wie Sie Ihre Mitarbeiter*innen schützen können.</title>
		<link>https://www.argumed.eu/gb-psych/stress-im-job/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 19:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[stress im job]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer für die Bevölkerung repräsentativen Umfrage von Swiss Life aus dem Jahr 2020 fühlten sich damals bereits 80% der Befragten im Alltag gestresst.(i) Insbesondere in der Gesundheitsbranche und Pflege ist die Quote seit Corona deutlich gestiegen. Stress im Job kann unweigerlich zu Burnout und psychischen Erkrankungen führen. Psychische Erkrankungen sind mittlerweile die häufigste Ursache [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer für die Bevölkerung repräsentativen Umfrage von Swiss Life aus dem Jahr 2020 fühlten sich damals bereits 80% der Befragten im Alltag gestresst.(i) Insbesondere in der Gesundheitsbranche und Pflege ist die Quote seit Corona deutlich gestiegen. Stress im Job kann unweigerlich zu Burnout und psychischen Erkrankungen führen. Psychische Erkrankungen sind mittlerweile die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit.</p>
<h6><b>Gründe für Stress am Arbeitsplatz</b></h6>
<p>Neben großem Workload, unangenehmer Arbeitsatmosphäre, zu wenig Ausgleich und Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, ist Zeitdruck der häufigste Faktor für Stress im Job unter Arbeitnehmern. Insbesondere während der Pandemie durch zunächst wegfallende Freizeitaktivitäten und Urlaub, aber auch andere Arbeitsplatzgestaltung z. B. durch die Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice fühlten sich viele Menschen täglich dem Arbeitsdruck ausgesetzt und waren dadurch enorm belastet.</p>
<p>Daher sind Arbeitgeber und Führungskräfte im Arbeitsalltag enorm gefordert auf Ihre Mitarbeiter und das jeweilige Wohlbefinden zu achten.&nbsp;Mit diesen ganz einfachen Tricks, gelingt es Ihnen Ihr Team zu stärken und jeden Einzelnen zu entlasten.&nbsp;</p>
<h6><b>Was kann man gegen Stress in der Arbeit tun?</b></h6>
<p><b>1. Pausen einhalten und Raum für Auszeiten schaffen</b></p>
<p>Pausen im beruflichen Alltag sind sehr wichtig und gehören im Büro, aber auch im Homeoffice auf den Tagesplan. Auszeiten während der Arbeit sind im&nbsp;<strong>Arbeitszeitgesetz (ArbZG)&nbsp;</strong>unter&nbsp;§ 4<strong>&nbsp;Ruhepausen&nbsp;</strong>niedergeschrieben. Es sollten Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt vorgesehen sein.&nbsp;“Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.”</p>
<p>Ob ein kleiner Spaziergang an der Luft, ein Gespräch mit den Kolleg*innen, Kaffee zubereiten oder einfach einen kleinen Moment der Ruhe genießen – Pausen und Ruhephasen sind essentiell für das eigene Wohlbefinden und das Wohlbefinden Ihres Teams. Pausen wirken sich auch positiv auf die Produktivität und die Arbeitsweise aus. Denn gestresst und müde lassen sich meist deutlich weniger Aufgaben bewältigen, da die Konzentration nachlässt. Sollte ein Mitarbeiter auf lange Sicht nicht genügend Ausgleich haben, kann sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken.&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp:&nbsp;</strong>Nehmen Sie Ihren Mitarbeiter*in, Kollegen oder Kollegin digital oder persönlich zu einem Spaziergang mit oder laden Sie ihn/sie zu einer Kaffeepause per Termin ein. Mit nur kleinen Auszeiten im Arbeitsalltag lässt sich die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter steigern.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><b>2. Weiterbildungsmöglichkeiten bieten</b></p>
<p>In ruhigen Zeiten bietet sich die Möglichkeit für Unternehmen ihr Team durch Weiterbildungsmöglichkeiten zu ermutigen, sich mehr mit dem Thema Stressbewältigung, Stressmanagement und Schutz des eigenen psychischen Wohlbefindens auseinanderzusetzen, um mit Stress im Job und den alltäglichen Herausforderungen besser umgehen zu können. Das Angebot ist breit. So können viele Weiterbildungsmöglichkeiten&nbsp;sowohl offline als auch digital absolviert werden.&nbsp;</p>
<p><b>3. Gutes Arbeitsklima schaffen</b></p>
<p>Ein gutes Arbeitsklima legt den Grundstein für die Motivation der Mitarbeiter*innen. Neben einer respektvollen Umgangsweise, Aussprache über Probleme im Arbeitsablauf und konstruktiven Kritik spielt Anerkennung und die Möglichkeit Entscheidungen treffen zu können eine große Rolle. Dementsprechend lohnt es sich, die Werte des eigenen Unternehmens zu reflektieren und Handlungs- und Entscheidungsspielräume zu erweitern.</p>
<p><b>Tipp:</b> In ruhigen Zeiten können Sie die Gelegenheit nutzen, um Team Workshops zu organisieren, die sich an ihren Unternehmenswerten orientieren und interdisziplinäre Teams zusammenbringen. Der Austausch unter Kollegen und das Gestalten einer gemeinsamen Vision sind ein echter Motivationsbooster. Feiern Sie die Erfolge jedes Einzelnen gemeinsam!</p>
<p><b>4. Selbstbestimmtes Arbeiten ermöglichen</b></p>
<p>Immer mehr Unternehmen setzen auf das Konzept des selbstbestimmten Arbeitens, um Stressfaktoren entgegenzuwirken und die Work-Life-Balance der Mitarbeiter zu steigern. So geraten Mitarbeiter bei alltäglichen Aufgaben nicht unter Stress und können während der Arbeitszeit zum Beispiel schnell die Kinder vom Kindergarten abholen, eine Runde joggen gehen und in Ruhe Termine erledigen. Durch freie Zeiteinteilung und Wahl des Arbeitsortes kann flexibler gearbeitet werden und die Lebensqualität sich signifikant verbessern.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mitarbeiter und identifizieren Sie mögliche Stressfaktoren, um den Stress im Job zu reduzieren und psychischen Erkrankungen vorzubeugen.</p>
<p>(i) Quelle: Swiss Life Deutschland und YouGov Deutschland, August 2020</p>
<p>Wir beraten Sie gerne bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB Psych) in Ihrem Unternehmen: https://www.argumed.eu/gb-psych-pakete/</p>
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		<title>Argumed Team Spotlight: Timon Voll &#8211; Head of Mental Health</title>
		<link>https://www.argumed.eu/interviews/argumed-spotlight-mental-health-timon-voll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Argumed]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2021 05:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GB-Psych]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[gb psych]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung psychischer belastung]]></category>
		<category><![CDATA[head of mental health]]></category>
		<category><![CDATA[mental health]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fguh.de/?p=15321</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einen typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. An einem Tag stehen Workshops mit Kunden an, an einem anderen Tag steht die Vorbereitung oder Auswertung von Umfragen oder die Erstellung von Ergebnisberichten an. An wieder einem anderen Tag stecken wir die Köpfe zusammen und arbeiten an neuen Services.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.argumed.eu/interviews/argumed-spotlight-mental-health-timon-voll/">Argumed Team Spotlight: Timon Voll &#8211; Head of Mental Health</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.argumed.eu">Argumed</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Wer bist du und was ist dein Job bei Argumed?</h6>
<p>Ich bin Timon, 28 Jahre jung und verantworte den Bereich Mental Health bei Argumed.&nbsp;</p>
<h6>Was treibt dich jeden Tag an?</h6>
<ol>
<li> Unseren Kunden dabei helfen zu können, die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten nachhaltig gesundheitsförderlich zu gestalten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li>
<li> Meinen Beitrag dazu leisten zu können, das Thema mentale Gesundheit zu enttabuisieren und diesem Thema den Stellenwert in Unternehmen zu geben, den es verdient hat.&nbsp;</li>
</ol>
<h6>Was macht die Arbeit in der Mental Health Abteilung von Argumed besonders?</h6>
<ol>
<li> Bei uns bekommt man von Anfang an viel Verantwortung übertragen und man betreut Kunden über den gesamten Weg hinweg. Vom ersten Kontakt im Kickoff-Workshop über die Durchführung von Umfragen und Workshops bis hin zum Projektabschluss.&nbsp;</li>
<li> Durch unsere Workshops kommen wir ins direkte Gespräch mit Beschäftigten und lernen so die alltäglichen Herausforderungen der verschiedensten Arbeitstätigkeiten und Branchen kennen. Neben fachlichem Austausch bleibt auch oftmals noch Zeit zum informellen Austausch. So bekommt man ein rundum Bild von allem, was Menschen tagtäglich umtreibt.&nbsp;</li>
</ol>
<h6>Welche Themen findest du am spannendsten?</h6>
<p>Bezogen auf aktuelle Trends finde ich vorallem das Thema Resilienz bzw. organisationale Resilienz spannend. Ich denke, das wird in den nächsten Monaten und Jahren immer relevanter werden.&nbsp;</p>
<p>Bezogen auf meine tägliche Arbeit sind es vor allem das Messen und Monitoren von Gesundheitsparametern und die Konzeption neuer Services.&nbsp;</p>
<h6>Welche Fähigkeiten sollte man als Mental Health Verantwortlicher mitbringen?</h6>
<p>Man sollte eine Affinität für Zahlen und Präsentationen haben, den Markt im Blick behalten können und offen für Trends und Innovationen sein. Eine großes Interesse und fachliche Expertise im Themengebiet selbstverständlich auch.</p>
<h6>Was schätzt Du an Argumed?</h6>
<p>Die offene Feedbackkultur vom Praktikanten bis hin zur Geschäftsleitung und der wertschätzende Umgang im gesamten Argumed Team.</p>
<h6>Welchen Rat würdest du Arbeitnehmern geben, um ihren Alltag stressfreier zu managen?</h6>
<p>Auf sich selbst hören. Das ist vor allem an Tagen wichtig, an denen es mal wieder drunter und drüber geht. Manchmal müssen wir dann einfach auf die Bremse drücken und uns zu einer Pause zwingen. Hier empfehle ich spazieren gehen an der frischen Luft oder eine kurze Sporteinheit. Das wirkt oftmals Wunder.&nbsp;</p>
<h6>Welche 3 Bücher würdest du aus den Bereichen Mental Health und Stressmanagement empfehlen?</h6>
<p>Meine Top 3 sind alle aus dem Genre Fachliteratur.</p>
<ol>
<li>Nicole Susann Roschker: Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Soziale und ökonomische Relevanz für Gesellschaft und Unternehmen.</li>
<li>Thorsten Uhle, Michael Treier: Betriebliches Gesundheitsmanagement. Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt &#8211; Mitarbeiter einbinden, Prozesse gestalten, Erfolge messen.&nbsp;</li>
<li>SRH Fernhochschule (Hrsg.): Gesundheit &#8211; Arbeit &#8211; Prävention. Tagungsband zum 3. Kongress für Betriebliches Gesundheitsmanagement.</li>
</ol>
<h6>Wie sieht ein typischer Tag bei Argumed für dich aus?</h6>
<p>Einen typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. An einem Tag stehen Workshops mit Kunden an, an einem anderen Tag steht die Vorbereitung oder Auswertung von Umfragen oder die Erstellung von Ergebnisberichten an. An wieder einem anderen Tag stecken wir die Köpfe zusammen und arbeiten an neuen Services.</p>
<h6>Beschreibe dein Team in drei Worten:</h6>
<p>Humorvoll, innovativ, diskussionsfreudig.</p>
<h6>Welcher der Argumed Werte ist für dich am wichtigsten und warum?</h6>
<p><b>#</b>Wir streben nach Exzellenz &#8211; unser und mein Ziel ist es immer, in allem was wir tun, herausragend zu sein. Das bezieht sich sowohl auf alle Leistungen, die wir unseren Kunden aktuell anbieten, als auch auf zukünftige Services, an denen wir tagtäglich voller Tatendrang arbeiten.</p>
<p><a href="https://www.argumed.eu/psychische-gefaehrdungsbeurteilung/" role="button"><br />
Jetzt mehr über die Gefährdungsbeurteilung psyhischer Gesundheit erfahren<br />
</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.argumed.eu/interviews/argumed-spotlight-mental-health-timon-voll/">Argumed Team Spotlight: Timon Voll &#8211; Head of Mental Health</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.argumed.eu">Argumed</a>.</p>
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