PGBU – was ist das und braucht man sie wirklich?

Wer sich mit dem Thema Arbeitsschutz befasst, stößt früher oder später auf den Begriff der “Psychischen Gefährdungsbeurteilung“, kurz PGBU. Doch was hat es damit auf sich und warum ist das Thema gerade In Zeiten der COVID-19 Pandemie relevanter denn je?

Psychische Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet und bringen erhebliche Folgen mit sich – nicht nur für die betroffenen Menschen und ihre Familien, sondern auch für Unternehmen und die Volkswirtschaft. Laut dem Deutschen Ärzteblatt’, welches sich auf eine Auswertung der Krankenkassen bezieht, steigen die psychisch begründeten Krankschreibungen seit den letzten Jahren stetig an. Psychische Erkrankungen sind inzwischen der zweithäufigste Grund für Arbeitsausfälle. Wer aufgrund psychischer Beschwerden krankgeschrieben ist, ist dies häufig über einen langen Zeitraum von mehreren Wochen bis Monaten. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht davon aus, dass die aktuelle Pandemie zu weiteren Risiken für die psychische Gesundheit führt. Die Zahlen psychisch bedingter Erkrankungen könnten entsprechend schon bald noch schneller steigen als bisher. Soziale Isolation, Unsicherheit, Angst um die eigene Gesundheit oder finanzielle Sorgen sind nur einige von vielen Faktoren, die Menschen aktuell zusätzlich belasten.

Die Ursachen psychischer Erkrankungen sind vielfältig. Auch die Gestaltung der Arbeit kann ein Risiko für psychische Erkrankungen sein. Ursache ist vor allein ein Wandel der Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten. Seit 2013 ist die PGBU daher für jedes Unternehmen ab einem Mitarbeiter gesetzlich verpflichtend. Sie soll dazu führen, dass Gefährdungen durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz erkannt und reduziert werden können.
Hierfür werden die belastenden Faktoren zunächst ermittelt und beurteilt. Dies bildet die Grundlage für die Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen, die zu einer Reduzierung der Belastung führen sollen. Anschließend wird die Wirksamkeit der Maßnahmen kontrolliert und die Gefährdungsbeurteilung bei Bedarf fortgeschrieben.

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Kategorien: PGBU

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